Sonntag, 22. Januar 2006

Wie langsames Sterben?

»Der Winter hier in Berlin ist wie langsames Sterben.« Dieses Statement meiner Kollegin Doro ist das wohl krasseste, was ich bislang über die hier in der Hauptstadt angeblich besonders übel ausfallende dunkle Jahreszeit gehört habe. Jetzt ist etwa Halbzeit, was Winter-Depri's und Frostbeulen angeht, und wenn ich 'mal Bestandsaufnahme mache: Naja, ist halt Winter.

Es ist viel grau und viel dunkel, es ist ziemlich kalt (sogar die Spree ist gefroren!), Schnee hat's auch schon ganz gut gegeben (zu viel für die Berliner Stadtreinigung, die damit vollkommen überfordert schien) - bislang aber keine wirklichen Auffälligkeiten. Im Gegenteil: Zwischendurch (heute zum Beispiel) gab es schon einige richtig schöne sonnige Wintertage.

Mal gucken, wie ich nächste Woche rede, wenn dann die viel zitierte und heraufbeschworene »sibirische Kälte« von Polen nach Deutschland 'rüber zieht. Obwohl, wirklich berlin-spezifisch wird wohl auch das nicht werden.
Jeffrey - 22. Jan, 16:03

Naja, ich weiß zwar nicht, wie der Winter in Berlin ist aber das mit dem langsamen Sterben find ich doch eine sehr passende Umschreibung für diese Jahreszeit...

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