Job

Es muss viel mehr gekickert werden

KickertischGestern Abend, Richtung 20 Uhr, immer noch im Büro. Krischi und Kai involvieren Steffi und mich in 'ne Runde am Kickertisch. Lustige Sache - sehr entspannend auch! Mehr davon!

Edgar tobt

Ich hab'n Chef, der wiederum 'nen Chef hat, der eine Chefin und die einen Chef. Nennen wir diesen Chef ganz oben 'mal Edgar. Denn Edgar ist das Problem.
Wenn Edgar einfällt, dass ihm irgendetwas nicht passt, wie es gerade ist, sagt Edgar der Chefin des Chefs meines Chefs, was ihm nicht passt. Die sagt dem Chef meines Chefs, was scheiße läuft. Und der sagt dann meinem Chef: »Edgar tobt.« Das Totschlagargument. Brauch' man gar nicht anfangen, gegenzuargumentieren. Selbst mit den besten Argumenten: Keine Chance! Ganz ehrlich: Es ist einfacher, George W. Bush davon zu überzeugen, dass Osama Bin Laden sein bester Freund ist, als irgendeinen meiner Chefs, dass man vielleicht doch noch 'mal mit Edgar reden sollte.
Also: Wenn das Ergebnis irgendeines Meetings plötzlich doch wieder über den Haufen geworfen wird, obwohl sich alle einige waren, dann - genau, war's Edgar, der die Entscheidung nicht so toll gefunden hat.
Und wenn Edgar sich überlegt, am Freitagabend um 20 Uhr etwas nicht so toll zu finden, dann geht diese Info ihren Weg durch die Kette von Chef zu Chef und darf schließlich von den Nicht-Chefs ausgebadet werden. Und dann ist wohl klar, dass nicht nur Edgar tobt, wenn Feierabend am Freitagabend plötzlich erst um 22 Uhr ist.

Cooperativeness II

Ich habe heute dann doch noch 'mal einen meiner britischen, mittlerweile aber in Deutschland arbeitenden Kollegen auf die Mail aus London angesprochen:

»Is that what they call british cooperativeness?«

Antwort:
»that's a bit harsh, isnt it?
...no worries, just give me a call if you need help, but only after Friday 17th March of course!
Please do not contact me about [Name der Datenbank] before that.
«

Cooperativeness [dt.: Hilfsbereitschaft]

Seit gestern habe ich im Job eine Aufgabe mehr: Ich bin zum deutschen Beaufsichtiger/Pfleger einer international, netzwerkübergreifend genutzen Datenbank geschlagen worden. Freundlicherweise haben mir die Kollegen aus London gleich umfangreiches Infomaterial zur Datenbank und ihrer Pflege geschickt; vor allem aber Hinweise darauf, was künftig alles zu meinen Pflichten gehört (und das ist nicht wenig).

Ach ja - und: »If you have any questions or are unsure of how to use certain aspects of the system, there will be a 2 week window when you can ask either myself or [Name eines britischen Kollegen]. This opportunity will close on Friday 17th March so please do not contact us about [Name der Datenbank] after this time as we will be concentrating on other roles and projects.«

Na, ist das Hilfsbereitschaft oder ist das Hilfsbereitschaft?

Mein Chef ist der coolste

Auszug aus der SMS-Kommunikation mit meinem Chef Olaf. Zur Vorabinfo: Mein Urlaub ist vorbei, Montag muss ich eigentlich wieder zur Arbeit. Aber man kann ja 'mal versuchen, da noch 'n paar Tage 'rauszuschlagen:

Ich (Freitag, 17:52): »Hey, Olaf, hab keinen Tropfen Sprit mehr im Tank und alle Kohle ausgegeben - werde wohl aufs Gehalt warten müssen, bevor ich zurück komme. Bis Mittwoch dann.xxx«

Olaf (Freitag, 17:57): »Na du bist mir ja ein spaßvogel. da sage ich nur ein wort: VERBOTEN !!! Kannst ja jetzt schon loslaufen,dann bist du rechtzeitig montag wieder da lol. Genieß die letzten freien tage und bis bald. Lg olaf.«

Ich (Samstag, 13:25): »Ich bin jetzt in Bremen angekommen und laufe gerade weiter Richtung Hannover. Hab mich doch etwas verschätzt. Kann sein, dass ich Montag 5 bis 10 Min später bin«

Olaf (Samstag, 13:26): »Lol da werden dir aber dann die füße glühen. Schönes we noch und schön das du dann wieder da bist. Lg olaf.«

Urlaub genehmigt

Yesss. Habe gerade meine Urlaubsanträge abgesegnet zurück bekommen. Heißt: Noch 16 Tage und der Rest von heute, bis ich 'mal ein paar Tage länger Off habe.

Kuttner-Kuchen

Wenn Sarah Kuttner ihrem Kollegen Sven Schuhmacher 'ne Torte ins Gesicht donnert, freu'n sich ihre Kollegen von MTV. Und das ist gar nicht so fies gemeint, wie's vielleicht klingt: Denn wir dürfen das leckere Stück anschließend auffuttern (bzw. den Teil davon, den Sven nicht im Gesicht hatte ;-)).
So geschehen gestern Nachmittag: Für einen Einspieler hat Sarah es gleich mit drei Torten versucht (war übrigens die gute Pfirsich Melba Sahne von Coppenrath & Wiese) - und für uns gab's 'ne süße Überraschung am Freitagnachmittag. War echt lecker, danke noch 'mal! :-)

Urlaub!

Auf jeden Fall habe ich heute Urlaub beantragt - und zwar gleich zwei Mal: Eine Woche im Februar, zwei Wochen Anfang Mai. Daumen drücken, dass mein Antrag diesmal durch kommt. Dann wären's jetzt noch 39 Tage bis dahin! :-) Keine Ahnung, wo's hingehen könnte... ;-)))

Apropos Urlaub: Gewusst, dass das Wort seinen Ursprung im Mittelhochdeutschen hat? Schon die Ritter fragten ihre Lehensehrren um »urloup«, heißt so viel wie »Erlaubnis, sich zu entfernen.« Es soll ja nicht heißen, ich hätte in der Uni nix gelernt. ;-)

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»Ich fühle mich wirklich wie eine prostituierte. Trage einen weißen bademantel und warte auf meinen nächsten freier...« Absender: *****

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